Moderne Vieheinstallung: Würdiges Leben und eine rentable Produktion
Die Referenzen

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Das Rindvieh hat schon immer in der menschlichen Geschichte eine bedeutende Rolle gespielt. Ohne Übertreibung kann man behaupten, dass die Viehdomestikation die Grundlagen der heutigen Zivilisation gelegt hat. Die domestizierten Tiere haben neben der Milch- und Fleischproduktion auch Kraft gewährt, die notwendig beim Aufbau der Städte und in der Landwirtschaft war.

Einen signifikanten Bereich der Tierproduktion stellt die Viehzucht auch heute noch dar. Seit der Industrierevolution hat die steigende Anfrage an Tierprodukten, die Anforderungen an höhere Produktion und die steigende Konkurrenz in der Viehzucht während des 20. Jahrhunderts zur Entstehung von inhumanen Zuchtbedingungen geführt, von den sich die Landwirtschaft bis heute versucht, zu erholen.

Moderne Zuchttypen haben als erste Priorität das Tier – ökonomische Interessen sind zweitrangig. Wie sorgt die moderne Landwirtschaft für ein würdiges Leben der stummen Backen?

Freie Einstallung

Moderne Viehzucht in Hallen besteht vor allem in freier Einstallung. Im Unterschied zu den überwundenen Anbindställen darf sich jetzt das Vieh frei bewegen, hat genug Platz zum Sozialisieren und für die eigene Körperpflege. Freie Bewegung hilft dem psychischen Komfort der Tiere. Die Tiere werden dann leichter trächtig, die Junge sind gesünder und die Milchkühe produzieren mehr Milch. Gleichzeitig werden die Tiere seltener krank und generell senken sich bei so eingestalltem Vieh die Gesundheitsproblemen.

Bei freier Einstallung muss man auf das Mikroklima des Stallinterieurs achten. Hauptsächlich bei der Zucht von Jungen muss man aufmerksam die Temperatur beobachten, Durchluft verhindern und für eine ausreichende Beleuchtung sorgen.

Einstallung mit Wetterdach

Die Einstallung mit einem Wetterdach ist von allen Zuchtvarianten den natürlichen Lebensbedingungen des Viehs am nächsten. Das Interieur der Halle ist meistens mit den Überdächern draußen verbunden, obwohl diese auch getrennt stehen können. Das Vieh hat Zutritt zum Futter (Gras, Futterpflanzen) in seiner natürlichen Form; es ist nur nötig, Tränken zu besorgen.

Ein Nachteil der Überdächer ist eine geringere Möglichkeit von Automatisierung. Man muss auf das aktuelle Wetter aufpassen. Vor allem während den Sommermonaten, da das Vieh höhere Temperaturen langfristig nicht besonders gut erträgt. Sie können gefährlich sein und bei Milchkühen können sie auch zur Unterbrechung der Laktation führen.

 
 

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